berliner hörspiele

Seit Ostern exclusiv bei Audible im Download erhältlich: 

Das Gift der Republik bei Audible

gift-der republik_facebook

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besprechung auf Quodlibet:

Gerd Henrich – Das Gift der Republik

 

Die erste Rezension:

„Tanz der Teufel“

Die Story beginnt „DDR-nostalgisch“ mit Stasi und Konsorten im Jahr 1987 und endet abrupt und futuristisch mittels einer islamistischen Weltverschwörung im Jahr 2019. In den 10 Stunden dazwischen tummeln sich die Teufel dieser Welt, in Szene gesetzt durch Teschner’s Magie, kämpfen mit allen Mitteln unterhalb der Gürtellinie um den jeweiligen persönlichen Vorteil, wobei viele Leichen ihren Weg säumen und manches Herz erstarrt. Es ist schon erschütternd, wozu der entseelte Mensch fähig ist, was ihn treibt, in dieser so „fortschrittlichen oder eher fortgeschrittenen Welt“. (fort-geschritten im buchstäblichsten Sinne)
Gerd Henrich setzt all dies sehr gekonnt und glaubhaft in Szene. Jedes Milieu wirkt akribisch recherchiert und ist in einer gut aufgebauten Story mit überschaubaren Handlungssträngen integriert. Sozialistische Staatsgewalt, beklemmende Mafia-Praktiken die einen erschauern lassen und befremdliche arabische Welten geben sich die Klinke in die Hand. Ist alles Phantasie? Oder Realität. Kaum zu unterscheiden. Henrich lässt nichts aus, wahrlich, ein Tanz der Teufel. Das Ende ist überraschend abgeschnitten, klar, in dieser Welt gibt’s kein Happy End. Ist da womöglich eine Fortsetzung geplant? Mich würd es freuen. Erst einmal volle Punktzahl!!!